Rerik an der Ostsee

Hurra, wir fahren in den Osterurlaub! Zusammen mit Mops Lotte verbringen wir eine Woche in einem kleinen, gemütlichen Ferienhäuschen im beschaulichen Ostseebad Rerik, einem kleinen Dörfchen in Mecklenburg  Vorpommern, zwischen Wismar und Rostock gelegen. Bei langen Spaziergängen an den kilometerlangen Sandstränden lässt es sich herrlich abschalten und Energie tanken.

Heute geht es ins nahegelegene Ostseebad Kühlungsborn … hier flanieren wir entlang der prächtigen Strandpromenade und kehren bei eisigem Wind auf einen heißen Tee in einem urigen Strand Café ein. Irgendwie erinnert uns das Örtchen an Binz auf Rügen … Auf Grund massiv eingefrorener Finger gibt es aber leider von hier nur wenige Fotos.

Lotte fand es aber auch doof hier, weil sie zum Tierarzt musste.

… also geht es zurück in unser temporäres Heimatdorf Rerik …

Für unser heutiges Abendessen haben wir uns bei einem Fischer in der Nachbarschaft eine fangfrische Lachsforelle und jeweils ein Stück geräucherten Heilbutt und Lachs besorgt. Sieht das nicht köstlich aus?

Ein Tagesausflug führt uns auf  Deutschlands immerhin siebtgrößte Insel, in das Ostseebad Insel Poel. Im Nordwesten der Insel besuchen wir den Timmendorfer Strand mit seinem kleinen Leuchtturm. Über den Namen des Ortes sind wir übrigens ein wenig verwundert, handelt es sich doch nicht um DEN Timmendorfer Strand, sondern um seinen Doppelgänger in unmittelbarer Nachbarschaft.

Beim Strandspaziergang entlang der Steilküste auf der Insel Poel machten wir eine mysteriöse Entdeckung: Plötzlich hieß es „Vorsicht, Glas!“ und wir standen vor einem schweren Findling, unter dem jemand eine leere Rumflasche zerschlagen hatte. Auf dem Felsbrocken lagen mehrere beschriebene DIN A4 Seiten. Der Text las sich, als habe sich jemand seinen Kummer von der Seele geschrieben und versucht in einen Songtext zu fassen. Dem Datum rechts oben auf den Seiten nach, lagen die Schriftstücke bereits seit einigen Tagen an dieser Stelle. Wo war der Schreiberling hin und warum hat er seine geistigen Ergüsse hier zurück gelassen? Seltsam, sehr seltsam …

Vorgelagert dem Ostseebad Rerik liegt übrigens die „verboteneHalbinsel Wustrow, die zuletzt bis zum Jahre 1993 von russischen Soldaten militärisch genutzt wurde. Heute ist das rundum eingezäunte Gelände Naturschutzgebiet. Die Ruinen sind vom Strand noch zu sehen. Ich bin ja absoluter Fan von solchen Lost Places … Schade nur, dass zurzeit keine öffentlichen Führungen mehr angeboten werden

Wenn man schon in der Gegend ist, so gehört der Besuch von Heiligendamm, u.a. bekannt geworden durch den G8 Gipfel im Juni 2007, zum Pflichtprogramm. Sehr interessant sind die alten Villen direkt am Strand, die zurzeit alle nach und nach wieder saniert werden. Direkt daneben kann man das Grand Hotel und das Alexandrinen-Cottage bewundern.

Und dann … plötzlich wieder Winter … glücklicherweise nur für einen Tag.

Wie so oft zeigt sich das Wetter am letzten Urlaubstag von seiner schönsten Seite.

Schön und erholsam war es … und Dank der Wetterkapriolen war es auch nicht langweilig. Wir hatten von allem etwas dabei, Sonne pur & wolkenlosen Himmel, stürmische Winde und sogar einen Tag Schnee. Regen blieb uns glücklicherweise erspart. Unsere Entscheidung einen halben Tag früher wieder abzureisen hat sich indes als absolut richtig herausgestellt, denn mittlerweile versinkt die Ostseeküste im tiefsten Schneechaos…

Mit am Start waren übrigens die Kameras SONY RX100 III, die Fujifilm X100F sowie die Nikon D800 mit den Objektiven Nikon 24-70mm/2.8, Nikon 70-200mm/2.8 und einem Nikon 50mm/1.4 sowie viel kreative Energie.

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