Sommerabend


Feierabend am Pröbstingsee in Borken – Hoxfeld – Die letzten warmen Sonnenstrahlen einfangen …. bevor sich der Sommer für dieses Jahr, zumindest laut Meteorologen, komplett verabschiedet.

Erdfunkstelle

Bereits damals, als ich noch ein kleiner Junge war und ich von meinem Vater eine kleine Briefmarkensammlung erbte, zählte die Fünfzigpfennigbriefmarke aus dem Jahr 1975, auf der eine Satellitenantenne der Erdfunkstelle Raisting abgebildet war, zu meinem absoluten Lieblingsmotiv. Damals wusste ich noch nicht ansatzweise, dass dieses technische Monstrum tatsächlich existierte. Erst etliche Jahre später, als ich mich als Fotograf auf diversen Fotoportalen „herumtrieb“, fielen mir des Öfteren Fotografien auf, die neben einer offensichtlich im Süddeutschen liegenden Kapelle auch Satellitenantennen zeigten, die der Abbildung auf der Fünfzigpfennigmarke aus den Siebzigern sehr ähnlich sahen. Da begann ich mich näher mit diesem geheimnisvollen Ort zu beschäftigen und ich fand heraus, wo er lag …. Es handelt sich um die Erdfunkstelle Raisting. Schnell stand fest, irgendwann muss ich dahin! Wie es der Zufall so will, musste ich in dieser Woche zu einer IT Schulung nach Ismaning nahe München. Die Gelegenheit war also günstig wie nie, Raisting liegt etwa 75 Km südwestlich von Ismaning und so machte ich mich heute Abend bei bestem Spätsommerwetter auf um diesen höchst interessanten Ort in der Nähe des Ammersees aufzusuchen ….

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Salzburger Land

Eine unvergessliche Woche mit dem Camper im schönen Salzburger Land … zusammen mit vielen guten Freunden, anlässlich eines 50. Geburtstages. Wir hatten von allem etwas: Schönes Wetter, Hitze, Regen, Sturm und Gewitter. Wir haben gut gegessen und getrunken, ausgelassen gefeiert. Wir haben viel unternommen, so einiges gesehen und erlebt dabei aber auch gemütlich gechillt. Die Fahrt führte uns zunächst ins Allgäu, und weiter durch kilometerlange Staus bis nach Grödig, St. Leonhard und Hallein. Sightseeing durch Salzburg, Mozarthaus, Dom und Markt, Poolparty beim Simmerlwirt, Berchtesgadener Land, Königssee, Gondelbahn auf den Untersberg, Geburtstagsparty in der Goldbergarena des SV Grödig … so unendlich viele und schöne Eindrücke und Erlebnisse …

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Camper

VW T6 Multivan 4Motion Stück für Stück aufgerüstet zum Camper … mit selbst entwickelter Campingbox mit 2 Flammengaskocher, 10 Liter Wassertank und Spüle sowie einem 40 Liter Kompressor Kühlschrank, Markise Fiamma F45s mit Privacy Room sowie Road Shower 4. Dazu eine Landstromeinspeisung, 92Ah AGM – Zweitbatterie mit 30A Ladegerät und 1500 Watt 230V Sinuswandler. Solarladeunterstützung ist in Planung … Alles was jetzt noch fehlt, ziehen wir im 2t Kofferanhänger hinter uns her. So steht dem Offroad – Freistehvergnügen nichts mehr im Wege … Welt wir kommen!

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Ein Hauch von Sommer

Ein paar „gesammelte Werke“ der letzten Tage, eingefangen mit der NIKON D810 mit Tokina AT-X 16-28/f2.8 Pro sowie dem Nikon AF-S 70-200 mm 2.8 G ED VR II und der kleinen Fujifilm X100F.

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Black & White

Festplattenfund – Neulich bin ich durch Zufall drüber gestolpert, ein paar ältere Aufnahmen vom Oktober 2016, entstanden während des Road Trips durch Italien und Frankreich. Es wird höchste Zeit, dass der Sommer kommt und es wieder losgehen kann …

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Herbsttour mit dem Campingbus

Da ich von meinem kleinen Roadtrip durch Südeuropa im vergangenen Jahr so begeistert war, beschloss ich damals schon, gleich nach meiner Heimkehr, daraus eine feste, sich jährlich wiederholende Institution werden zu lassen. Und so brach ich auch in diesem Jahr, wieder zu einer Herbsttour mit dem Campingbus durch Europa auf. Die ursprünglich geplante Route, vom Allgäu über Kärnten und die Steiermark in Österreich, durch Slowenien bis weit ins südliche Kroatien runter musste ich in dieser Form leider kurzfristig ändern, da sich in diesem Gebiet eine ziemlich hartnäckige Schlechwetterfront mit sintflutartigen Regenfällen  austobte. Also beschloss ich zunächst vom Allgäu aus, wo ich die erste Nacht verbrachte, bis runter an den Gardasee zu fahren und von dort aus eine neue Route auszuarbeiten. Dazu kristallisierten sich am Ende zwei sinnvolle Routen heraus: Route Nummer eins führte vom Gardasee aus weiter in Richtung Süditalien, entlang der Adriaküste und von dort aus die gleiche Strecke wieder zurück in Richtung Heimat. Da zur gleichen Zeit aber mein Fahrzeug leichte technische Probleme zu haben schien, entschied ich mich für die Route Nummer zwei: Vom Gardasee aus, quasi auf gleicher Höhe bleibend, in Richtung Italienische Mittelmeerküste, ein Stückchen an dieser entlang, durch Monaco bis hin nach Südfrankreich an die Cote d’Azur und von dort aus wieder zurück durch die Rhone-Alpen und die Vogesen, durch Belgien, Luxemburg und die Eifel nach Hause. So kamen am Ende doch wieder gut 3500 Kilometer in 8 Tagen zusammen.

Die erste Nacht (von Donnerstag auf Freitag) verbrachte ich auf einem Wohnmobilstellplatz im Allgäu, wo wir bereits im Sommer eine Zwischenstation auf unserem Weg zum Gardasee eingelegt hatten. Von dort aus ging es dann am Freitagmorgen weiter, vorbei an der Zugspitze, über den Fernpass und den Brennerpass bis hin zum Gardasee. Da es hier für Mitte September bereits sehr kühl und zu dem auch noch stark verregnet war (so trostlos hatte ich den Gardasee noch nie kennengelernt) ging bereits am frühen Samstagmorgen weiter in Richtung Italienische Mittelmeerküste mit dem Ziel Sanremo.

Da mein angepeilter Campingplatz in Sanremo, direkt am Mittelmeerstrand bereits vollkommen überfüllt war, hierher hatten sich scheinbar noch mehr Sonnenanbeter auf der Suche nach dem Spätsommer verirrt, fuhr ich noch zwei bis drei weitere Campingplätze entlang der Küste an, bevor ich schlussendlich einen kleinen aber feinen Campingplatz mitten in der Ortschaft Ventimiglia fand. Hier verbrachte ich die Nacht. Am Sonntagmorgen fuhr ich dann weiter entlang der Mittelmeerküste über die Italienisch – Französische Grenze, durch Monte Carlo, Nizza, Cannes und Saint-Tropez bis nach Hyères wo ich die kommenden beiden Tage auf einem kleinen, netten Campingplatz direkt am Meer verbrachte. Von hier aus startete ich dann einzelne Tagestouren um die Gegend zu erkunden. Wie man auf den folgenden Fotos sehen kann, hatte ich hier nicht nur endlich den Spätsommer mit Temperaturen von bis zu 24°C gefunden sondern zudem auch noch eine besonders reizvolle Landschaft.

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Gardasee

Ich hatte wirklich schon mal besseres Wetter am Gardasee … auch hier scheint der Herbst dieses Jahr früh Einzug zu halten … schnell weiter ans Meer, wo hoffentlich noch die Sonne scheint …

Muscheln & Pasta

Rezeptlos glücklich … Zugegeben, ein altes Familienrezept wäre jetzt glatt gelogen. Tatsächlich habe ich dieses Pasta – Muschel – Gericht heute Abend komplett frei improvisiert. Die Idee dazu schwirrt mir allerdings bereits seit ca. 2 Wochen in der Magen-Hirn-Gegend herum. Ausschlaggebend war ein geselliges Abendessen im Urlaub, mit Freunden in Torri del Benacco am schönen Gardasee.

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Hoge Veluwe

Auch bei schlechtem Wetter sehr zu empfehlen, eine Fahrradtour durch den Hoge Veluwe Nationalpark (Nationaal Park De Hoge Veluwe), nahe der niederländischen Stadt Arnhem in der Provinz Gelderland. Bei angenehmen 20 Grad aber ständigen Nieselregenschauern haben wir rund 40 Kilometer durch die Wald- und Heidelandschaften zurückgelegt. Ein Highlight im Nationalpark ist sicherlich das Kröller-Müller-Museum, das wir an diesem Tag allerdings ausgelassen haben. Stattdessen sind wir noch gut 5 Kilometer weiter bis zum Jagdhaus St. Hubertus gefahren.

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Gardasee

Endlich Sommer, endlich Urlaub! Auf geht’s mit dem Camper in Richtung Süden, immer der Sonne entgegen … Ein paar fotografische Eindrücke unserer Campingtour mit dem VW Bus vom Allgäu durch Südtirol und die Dolomiten bis hin zum Gardasee.

Nach einer kurzen Rast auf einem Wohnmobilstellplatz im Allgäu, wo wir den Rest der ersten Nacht verbrachten, führte uns die zweite Station der Reise nach Südtirol zu einem Campingplatz am Toblacher See (Lago di Dobbiaco) in knapp 1300 Meter Höhe, wo wir uns für zwei Nächte eincheckten. Von hier aus starteten wir auch unsere Tagestour zu den Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten.

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Midsummer Bulli Festival

Unter dem Motto Endless Summer Made in Fehmarn fand in der Woche vom 15.06. bis zum 18.06.2017 das große  Midsummer Bulli Festival statt. Das bunte Bulli -Spektakel, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfand, lockte insgesamt 50.000 Bulli-Fans und interessierte Tagesgäste an den Südstrand der Ostseeinsel Fehmarn. Bei der großen Ausfahrt, einer ca. zweistündigen Inselrundfahrt am Samstagnachmittag, beteiligten sich in diesem Jahr knapp 500 Bullis, während fast 1000 Zuschauer den Konvoy entlang der Straßen verfolgten. Im Folgenden eine Auswahl an Fotos vom bunten Treiben auf der Insel.

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Segeln auf dem Ijsselmeer

Wie heißt es doch so passend? Segeln ist wie Camping auf dem Wasser! Und so ging es am diesjährigen Pfingstwochenende nicht wie üblich mit dem Camper auf Tour, sondern mit zwei Segelyachten. Mit insgesamt neun Personen Besatzung wurden am Freitagmorgen im Yachthafen von Makkum die beiden Delphia 34 Boote klar gemacht. Unter Motor führte der Törn zunächst ein Stück an der Küste entlang über das Ijsselmeer, dann durch die Lorentzsluizen am Afsluitdijk  in Kornwerderzand ins Wattenmeer und weiter in Richtung der Insel Vlieland wo wir auf das Abendniedrigwasser warteten und uns mit den Booten auf einer Sandbank trocken fallen lassen wollten um hier die erste Nacht an Bord zu verbringen Soweit der Plan … doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, statt einer Sandbank trafen wir die weit und breit einzige Muschelbank mit tiefem Schlick drum herum.

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Julianadorp aan Zee

Feiertagalarm, langes Wochenende um Christi Himmerlfahrt voraus! Und wie immer haben wir alles anders gemacht als alle anderen. Wir haben den typischen Brückentag nach dem Feiertag einfach sausen lassen und sind stattdessen vor dem ganzen Trouble verreist. Und wie wir feststellen konnten, haben wir damit alles richtig gemacht: Hinter uns liegen insgesamt sechs absolut entspannte Tage bei schönstem Sommerwetter auf einem kleinen, gemütlichen Campingplatz in unmittelbarer Nähe zum Nordseestrand, im niederländischen Julianadorp aan Zee. Als wir am Samstag angereist sind hatten wir fast den gesamten Platz für uns alleine, konnten die Ruhe genießen und herrlich in der Sonne chillen. Auch die Strände sowie die Radwege auf unseren Fahrradtouren waren noch angenehm leer. Doch am Tag unserer Abreise kam dann der große Knall: Als wir am frühen Donnerstagvormittag abreisten, war der Platz bereits innerhalb kürzester Zeit bis auf wenige Nischen gefüllt, die Campingplatzleitung verkündete sogar in ihrer Not per Facebook, dass der Platz „VOL“ sei. Unterwegs konnten wir dann auf der gesamten Strecke eine Riesen Blechlavine von Wohnmobilen und Wohnwagengespannen beobachten, die Invasion der Camper … nix wie weg hier! So sind wir am Donnerstagmittag erholt und staufrei wieder zu Hause angekommen und haben nur noch einen kurzen Freitag vor der Brust, bevor wir dann daheim in ein sonniges Wochenende gehen … während sich alle anderen auf völlig überfüllten Campingplätzen tummeln … ich sag’s halt immer wieder: Forget about mainstream!

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