T6 Ausbau zum Camper

Na es wird doch langsam was … nachdem der T5 Camper – Bus in den Ruhestand wechseln durfte und nach einer ewig langen Wartezeit auf den würdigen Nachfolger, schreitet der Ausbau nun voran: VW T6 Multivan 4Motion Stück für Stück aufgerüstet zum Camper … mit selbst entwickelter Campingbox mit 2 Flammengaskocher, jeweils 12 Liter Frischwasser-  und Grauwassertank und Spüle sowie einem 32 Liter Kompressor Kühlschrank Dometic CFX 35, Markise Fiamma F45s mit Privacy Room sowie Road Shower 4. Dazu eine 230V Landstromeinspeisung, 92Ah AGM – Zweitbatterie mit 30A Ladegerät von Victron Energy mit Batterietrennrelais und 1500 Watt 230V Sinuswandler sowie 180 Watt flexible Solarladeunterstützung durch die WS180SF SunFolder Solartasche mit Victron SmartSolar MPPT Laderegler … Für eine stets gute Internetanbindung wurde die Lösung aus dem T5 komplett 1:1 übernommen. Alles was jetzt noch fehlt, ziehen wir im 2t Kofferanhänger hinter uns her. So steht dem Offroad – Freistehvergnügen nichts mehr im Wege … Welt wir kommen!

Ausblick: Um den Innenraum des T6, der zur Zeit nahezu komplett als Schlafzimmer genutzt wird, bei schlechtem Wetter auch mal als Wohn- und Esszimmer nutzen zu können, soll der Camper irgendwann noch um ein solides Dachträgersystem und ein Dachzelt erweitert werden. So wären wir maximal flexibel auf unseren Touren. Zudem biete eine solche Dachplattform im Vergleich zu einer einfachen Dachträgerlösung auch mehr Platz für die Unterbringung weiterer Ausrüstungsgegenstände. So wäre mein Plan, neben einem Dachzelt auch die Markise und die Roadshower darauf zu befestigen. Weiterhin wäre denkbar, sofern noch genügend Platz vorhanden ist, 1-2 Solarpanels und einen Frischwasserkanister drauf zu befestigen.

Zum Thema Dachträger habe ich mich bereits umgesehen und dabei die beiden Systeme Rhino Rack Pioneer Plattform und Front Runner Slimline II näher ins Auge gefasst. Das Thema Dachzelt hingegen ist auf Grund seiner „Artenvielfalt“ nicht mal so eben abgehandelt. Hier werde ich mir wohl in den kommenden Monaten erst einmal einen Überblick verschaffen und mir das eine oder andere Modell auf Messen ansehen müssen.

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Herbsttour mit dem Campingbus

Da ich von meinem kleinen Roadtrip durch Südeuropa im vergangenen Jahr so begeistert war, beschloss ich damals schon, gleich nach meiner Heimkehr, daraus eine feste, sich jährlich wiederholende Institution werden zu lassen. Und so brach ich auch in diesem Jahr, wieder zu einer Herbsttour mit dem Campingbus durch Europa auf. Die ursprünglich geplante Route, vom Allgäu über Kärnten und die Steiermark in Österreich, durch Slowenien bis weit ins südliche Kroatien runter musste ich in dieser Form leider kurzfristig ändern, da sich in diesem Gebiet eine ziemlich hartnäckige Schlechwetterfront mit sintflutartigen Regenfällen  austobte. Also beschloss ich zunächst vom Allgäu aus, wo ich die erste Nacht verbrachte, bis runter an den Gardasee zu fahren und von dort aus eine neue Route auszuarbeiten. Dazu kristallisierten sich am Ende zwei sinnvolle Routen heraus: Route Nummer eins führte vom Gardasee aus weiter in Richtung Süditalien, entlang der Adriaküste und von dort aus die gleiche Strecke wieder zurück in Richtung Heimat. Da zur gleichen Zeit aber mein Fahrzeug leichte technische Probleme zu haben schien, entschied ich mich für die Route Nummer zwei: Vom Gardasee aus, quasi auf gleicher Höhe bleibend, in Richtung Italienische Mittelmeerküste, ein Stückchen an dieser entlang, durch Monaco bis hin nach Südfrankreich an die Cote d’Azur und von dort aus wieder zurück durch die Rhone-Alpen und die Vogesen, durch Belgien, Luxemburg und die Eifel nach Hause. So kamen am Ende doch wieder gut 3500 Kilometer in 8 Tagen zusammen.

Die erste Nacht (von Donnerstag auf Freitag) verbrachte ich auf einem Wohnmobilstellplatz im Allgäu, wo wir bereits im Sommer eine Zwischenstation auf unserem Weg zum Gardasee eingelegt hatten. Von dort aus ging es dann am Freitagmorgen weiter, vorbei an der Zugspitze, über den Fernpass und den Brennerpass bis hin zum Gardasee. Da es hier für Mitte September bereits sehr kühl und zu dem auch noch stark verregnet war (so trostlos hatte ich den Gardasee noch nie kennengelernt) ging bereits am frühen Samstagmorgen weiter in Richtung Italienische Mittelmeerküste mit dem Ziel Sanremo.

Da mein angepeilter Campingplatz in Sanremo, direkt am Mittelmeerstrand bereits vollkommen überfüllt war, hierher hatten sich scheinbar noch mehr Sonnenanbeter auf der Suche nach dem Spätsommer verirrt, fuhr ich noch zwei bis drei weitere Campingplätze entlang der Küste an, bevor ich schlussendlich einen kleinen aber feinen Campingplatz mitten in der Ortschaft Ventimiglia fand. Hier verbrachte ich die Nacht. Am Sonntagmorgen fuhr ich dann weiter entlang der Mittelmeerküste über die Italienisch – Französische Grenze, durch Monte Carlo, Nizza, Cannes und Saint-Tropez bis nach Hyères wo ich die kommenden beiden Tage auf einem kleinen, netten Campingplatz direkt am Meer verbrachte. Von hier aus startete ich dann einzelne Tagestouren um die Gegend zu erkunden. Wie man auf den folgenden Fotos sehen kann, hatte ich hier nicht nur endlich den Spätsommer mit Temperaturen von bis zu 24°C gefunden sondern zudem auch noch eine besonders reizvolle Landschaft.

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Campingurlaub 2016

Camping-Urlaub 2016 Lago di Garda - Italien Opatija - Kroatien

Campingurlaub 2016 – Mit dem Bulli unterwegs am Gardasee, in Slowenien und Kroatien: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und so sind wir auch in diesem Jahr tatsächlich wieder am schönen Gardasee gelandet. Eigentlich hatten wir für dieses Jahr ein ganz anderes Urlaubsziel ins Auge gefasst, doch am Ende kam dann doch alles ganz anders.

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T5 Multivan als Camper

VW T5 Multivan als Camper Jan Tervooren | Fotograf | Delta Digital

Vor circa 4 Monaten, im September 2015, musste ich schweren Herzens meinen geliebten Volvo XC70 mit gut 300.000 Kilometern in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Da ich ja seit jeher eine Schwäche für große Vehikel habe, denn viel Platz lässt sich bekanntlich nur durch noch mehr Platz ersetzen, entschied ich mich damals nach reiflicher Überlegung für einen knapp zwei Jahre alten VW T5 Multivan als Nachfolger für meinen dritten und vorerst letzten Schwedenpanzer. Doch wer mich kennt, der weiß auch, dass ich mir nicht so ganz ohne Hintergedanken ein solch eckiges Ungetüm mit dem CW-Wert einer Ikea Wohnzimmerschrankwand ans Bein binde:

VW T5 Multivan als Camper Jan Tervooren | Fotograf | Delta Digital

Natürlich sollte mir der T5 in erster Linie als Fortbewegungsmittel dienen, mich als zuverlässiges Langstreckenfahrzeug täglich sicher ins Büro chauffieren und mir an den Wochenenden bei meiner Arbeit als Fotograf und Tontechniker genügend Stauraum und Flexibilität bieten. Da ich aber bekanntermaßen auch ein begeisterter und naturverbundener Camper bin und mich sehr oft und sehr gerne im Freien aufhalte, Festivals besuche und mich dem Hobby der Natur- und Landschaftsfotografie hingebe, sollte mich der Multivan besonders bei der Gestaltung meiner Freizeit sinnvoll unterstützen. Und genau da liegt der große Vorteil des VW Bus:

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